Datenanalyse | Web-Tool

Ernährungsrechner

Tagesbedarf, Lebensmittelpreise und Nährwerte in einem Modell. Der Rechner sucht den günstigsten Plan, der die Grenzen einhält. Läuft lokal im Browser.

Datenanalyse Tool v1.1 06. September 2026

Warum das Tool existiert

Ich stehe vor einem Jahr, in dem das Geld als Student eng sitzt. Gleichzeitig will ich nicht mit Nudeln und Toast über die Runden kommen. Gesund essen und wenig ausgeben klingt einfach. In der Praxis heißt es: Nährstoffe, Preise und Portionsgrößen im Kopf jonglieren.

Listen und Meal-Prep-Tipps reichten mir nicht. Ich wollte wissen, welche Mengen welcher Lebensmittel den Tagesbedarf decken und was das pro Tag kostet. Also habe ich das Problem in Daten und ein Optimierungsmodell gegossen statt in Bauchgefühl.

Stack: HTML, CSS, JavaScript | Daten: JSON | Rechnung im Browser, ohne Konto

Was der Rechner kann


Wie die Berechnung funktioniert

Die Frage ist simpel: Welche Mengen von welchen Lebensmitteln decken meinen Tagesbedarf und kosten so wenig wie möglich? Das Tool rechnet das in fünf Schritten.

1. Jedes Lebensmittel hat Zahlen

In der Datenbank steht pro Eintrag: Preis und Nährwerte (Kalorien, Protein, Eisen, …). Alles bezogen auf 100 g, 100 ml oder 1 Stück. Der Rechner multipliziert später Menge × Nährwert und Menge × Preis. Stimmt die Bezugsgröße nicht, stimmt der ganze Plan nicht.

2. Dein Tagesbedarf wird zu Grenzen

Aus Profil (Gewicht, Aktivität, Ziel, …) kommen Vorschläge wie „mindestens so viel Protein, höchstens so viele Kalorien“. Das sind Schranken: Untergrenze und/oder Obergrenze pro Nährstoff. Du kannst sie anpassen. Leer heißt: diese Grenze zählt nicht.

3. Der Pool wird kleiner

Nur Lebensmittel, die zu deinem Ernährungsstil und den Filtern passen (z. B. vegan, laktosefrei), kommen in die Rechnung. Alles andere fällt raus. Weniger Kandidaten, weniger Rechenaufwand, Plan passt zur eigenen Küche.

4. Der Solver sucht den billigsten Mix

Für jedes Lebensmittel im Pool fragt der Solver: „Wie viel davon pro Tag?“ Die Summe aller Kosten soll so klein wie möglich sein. Gleichzeitig muss die Summe der Nährstoffe aus allen gewählten Mengen jede gesetzte Grenze einhalten.

In Formeln sieht das so aus:

Ziel: so wenig Geld wie möglich ausgeben
  = Preis₁×Menge₁ + Preis₂×Menge₂ + …

Dabei gilt für jeden Nährstoff:
  Untergrenze ≤ Summe aus allen Lebensmitteln ≤ Obergrenze

Mengen sind ≥ 0
(optional: nur ganze Gramm / Stück)

Mathematisch ist das ein lineares Programm: lineare Kosten, lineare Nährstoff-Summen, feste Grenzen. Der Solver (im Browser, oft in einem Worker, damit die Seite nicht hängt) sucht eine zulässige Lösung mit minimalen Kosten. Findet er keine, meldet er, welche Grenzen den Plan blockieren.

5. Was du zurückbekommst

Eine Liste: Lebensmittel + Menge + Anteil an den Kosten. Dazu die Nährstoff-Summen pro Tag. Der limiting factor (im UI oft mit blauem Strich) ist der Nährstoff, der den Plan am härtesten drückt: an der Untergrenze knapp erreicht oder an der Obergrenze eng. Dort lohnt es sich, Datenbank oder Schranken zu prüfen.

Kurz: Tabelle mit Preisen und Nährwerten → Grenzen aus dem Profil → Filter → „billigste Mengen, die alle Grenzen schaffen“ → Plan und wo es klemmt.

Technisch liegt alles unter /ernaerung/ als statische Seite (HTML/JS, JSON-Daten). Änderungen speichert der Browser lokal. Es gibt keinen Server, der mitrechnet.