Über das Projekt
Was das Dashboard macht
Das Bitcoin-Dashboard bündelt 49 Kennzahlen zu Preis, Bewertung, Netzwerk, Angebot und Mining. Oben stehen zehn Kennzahlen für den schnellen Marktüberblick. Darunter lässt sich eine Reihe im Chart untersuchen oder über den Datenkatalog auswählen. Zu jeder Kennzahl gehören Einheit, Quelle, Berechnung und der Stand der gespeicherten Daten.
Geldwerte lassen sich in US-Dollar, Euro, britischen Pfund, japanischen Yen und chinesischen Yuan anzeigen. Bei Änderungen kann ich zwischen relativer und absoluter Anzeige wechseln und den vorherigen gespeicherten Wert oder einen längeren Zeitraum als Vergleich wählen. Im Chart stehen eine nominale und eine logarithmische Skala zur Verfügung. Die ausgewählte Reihe kann außerdem als CSV heruntergeladen werden. Die Oberfläche gibt es auf Deutsch und Englisch.
Hintergrund
Warum ich es gebaut habe
Ich wollte Bitcoin nicht nur über den aktuellen Preis betrachten. Mich interessieren auch die Entwicklung der Hashrate, die Aktivität im Netzwerk und die Einnahmen der Miner. Dafür sollte es eine gemeinsame Übersicht mit längeren Historien geben. Bei der Auswahl habe ich mich auf Kennzahlen konzentriert, für die kostenlose Quellen mit ausreichend umfangreichen Daten verfügbar sind. Reihen mit unklarer Herkunft oder zu großen Lücken gehören nicht in den aktiven Katalog.
Vom Überblick zur einzelnen Kennzahl
Für einen ersten Blick reichen die zehn Karten oben. Wenn ich etwa die Hashrate genauer untersuchen will, wähle ich die Kennzahl im Katalog aus und ändere den Zeitraum im Chart. Quelle, Einheit und Datenstand bleiben bei der Reihe stehen. Über den CSV-Export kann ich die Beobachtungen anschließend selbst weiterverarbeiten.
Bei den Änderungen kommt es darauf an, was miteinander verglichen wird. Der vorherige gespeicherte Wert kann je nach Reihe einen Tag oder einen längeren Abstand zurückliegen. Deshalb lassen sich Vergleichszeitraum und absolute oder relative Anzeige bewusst auswählen.
Einblicke ins Projekt
Rückblick
Was ich gelernt habe
Die größte Aufgabe war, die verschiedenen Datenquellen sauber zusammenzuführen. Coin Metrics, Open Bitcoin Metrics, Alternative.me, die ECB und die CFTC liefern unterschiedliche Werte und Veröffentlichungsintervalle. Die Daten werden deshalb mit Quelle und Methodik gespeichert. Fehlende Werte bleiben Lücken. Geänderte Werte dürfen beim Import nicht unbemerkt die bisherige Historie überschreiben.
Auch die Währungsumrechnung braucht historische Wechselkurse zum jeweiligen Beobachtungsdatum. Dafür nutzt das Dashboard die vorhandenen Weltmarkt-Reihen. Die automatischen PHP-Importe haben außerdem gezeigt, dass ein angenommener Auftrag noch keinen erfolgreichen Datenlauf bedeutet. Erst der abgeschlossene Import mit geprüftem Status bestätigt die Aktualisierung. Dadurch habe ich vor allem gelernt, Datenqualität, Berechnungen und den laufenden Betrieb zusammen zu prüfen.