Immobilien-Investition
Der Kaufpreis ist nur ein Teil der nötigen Investition. Wer Kaufnebenkosten und Finanzierungsstruktur unterschätzt, kalkuliert sich schnell in die roten Zahlen.
Kaufnebenkosten
In Deutschland liegen die Kaufnebenkosten je nach Bundesland zwischen 7,5 % und 15 % des Kaufpreises. Sie setzen sich zusammen aus:
Diese Kosten fließen nicht in den Immobilienwert selbst, du brauchst sie aber als zusätzliches Kapital zum Kaufpreis, deshalb gehören sie zwingend in die Gesamtinvestitionskosten.
Gesamtinvestitionskosten
Finanzierung
Die meisten Immobilienfinanzierungen laufen über ein Annuitätendarlehen: Du zahlst über die gesamte Laufzeit eine konstante monatliche Rate, die sich aus Zins- und Tilgungsanteil zusammensetzt. Zu Beginn ist der Zinsanteil hoch und der Tilgungsanteil niedrig, mit der Zeit dreht sich dieses Verhältnis um, weil sich die Restschuld verringert.
Wie viel Eigenkapital du einbringst, beeinflusst direkt die monatliche Rate und damit den Cashflow. Wie sich Zins, Tilgung und Restschuld über 30 Jahre konkret entwickeln, zeige ich im Artikel 30-Jahres-Prognose: Cashflow, Restschuld und Steuern über die Zeit.
Praxis-Fehler
Kaufpreis, Kaufnebenkosten und Finanzierungsparameter eingeben und den Eigenkapitalbedarf automatisch berechnen lassen.
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